Die heutige Folge begann mit der Fortsetzung der Gruppen-Performances. Die noch verbleibenden Teams -einige waren am Mittwoch ja schon weitergekommen - mussten einen von der Jury ausgewählten Song einstudieren und mit Musikbegleitung aufführen. Nicht alle Gruppen überzeugten mit einer guten Leistung: Das Team um die transsexuelle „Daisy“ hatte besonders viele Probleme – die eitle Dame ließ sich mehr Zeit im Badezimmer zum Schminken als zum gemeinsamen Proben.
Dementsprechend katastrophal fiel der Auftritt der Gruppe aus, die kurz vor der gemeinsamen Performance völlig zerstritten war. Weder Dominic, noch Ersin oder Daisy erhielten daher ein Ja für die nächste Runde. Auch im Mädchen-Team aus Annemarie Eilfeld, Gabriella Pfister und Kim Debkowski wurde die Entscheidung spannend – Kim hatte schon bei den Proben große Probleme mit der Songauswahl und scheiterte auch beim endgültigen Auftritt am Text und der richtigen Tonwahl. Die Jury gab der Gruppe eine zweite Chance – und obwohl Kim auch hier nicht wirklich mit ihrer Leistung überzeugen konnte, entschied sich die Jury nach langem Hin und Her für das Weiterkommen aller drei Kandidatinnen.
Insgesamt überstanden 36 Kandidaten den ersten Recall und durften sich über einen Flug nach Teneriffa zum zweiten Recall freuen. Die Reise in eine neue Runde führte in ein luxuriöses Fünf-Sterne-Hotel, in dem sich die Kandidaten wie im Märchen fühlen können. Doch für den Luxus müssen die potentiellen Superstars hart arbeiten - in speziellen Prüfungen sollte sich nun herausstellen, wer nicht nur eine gute Stimme, sondern auch Mut, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen hat.
Die Mädchen mussten gleich am ersten Tag auf Teneriffa – ganz nach Sängerin Britney Spears - mit einer 2,60 m langen und 18 kg schweren Python um den Hals einen Song vortragen – die Jungs hatten zur Aufgabe, kopfüber in 20 Metern Höhe an einem Seil hängend R. Kelly nachzusingen, wie Robbie Williams das auf seiner Tournee vorgemacht hatte.
Nicht alle Kandidaten waren von diesen Auftritten unter Extrembedingungen begeistert, aber alle gaben ihr Bestes, um die Jury trotz der teilweise panischen Angst zu überzeugen. Am nächsten Tag ging es bereits am frühen Morgen los – alle wurden von einem Personal Trainer unsanft geweckt und nach einer Abkühlung im Pool über einen sportlichen Parcours geschickt. Die Kandidaten gaben alles und gingen bis an ihre Schmerzgrenzen oder darüber hinaus. Nach dem nachmittäglichen Gesangstraining teilte die Jury die Kandidaten in Pärchen auf. Im Duett sollte gleich am nächsten Tag ein ausgewählter Song gesungen werden. Die Jury entschied sofort nach den Auftritten, wer die nächste Runde erreichen würde oder sich verabschieden musste. Sarah Kreuz und Marc Jentzen erhielten für ihren perfekten Lovesong ein klares Ja, ebenso wie Cornelia Patzlsberger und Maximilian Schmelz mit ihrer erotischen Performance.
Die weiteren Paar-Konstellationen werden nächsten Mittwoch zu sehen sein, ebenso wie der erste Gang der verbleibenden Kandidaten ins Tonstudio…
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Daisy ist ein transvestit und keine Transsexuelle