Los ging es in der heutigen Folge von Deutschland sucht den Superstar mit dem Casting in Nürnberg. Und die überwiegend bayerischen Kandidaten gaben alles – waren jedoch nicht immer mit Erfolg gekrönt.
Die 19-jährige Jasmin Schmidt aus Nürnberg zum Beispiel konnte trotz dem Angebot der Jury, von ihrem Spickzettel abzulesen, keinen überzeugenden Vortrag bringen. Der Song von Yvonne Catterfeld hört sich laut Dieter Bohlen so an, als würde die angehende Fachlageristin auf einer Parkuhr stehen. Auch der Nürnberger Manuel Brieger konnte mit seiner Version von „Wind of Change“ nicht bei Bohlen, Nina Eichinger und Volker Neumüller punkten. Die Worte blieben ihm nach jeder Zeile förmlich in seinem stolz getragenen Schnauzer hängen.
Dahingegen überzeugten die 16-jährige Vanessa Nelgert mit deutschen Schlagern sowie die gleichaltrige Michelle Bowers aus Bamberg mit ihrem hübschen Aussehen und ihrer sympathischen Performance.
Das Casting ging weiter – im badischen Mannheim. Hier begann Liesa Seidler mit dem Vorsingen – allerdings erschien Dieter Bohlen die Netzstrumpfhose der Kandidatin wesentlich interessanter als ihr Vortrag und sprach klare Worte: „Du kannst eher als Heulboje im Meer schwimmen als Sängerin zu werden!“.
Auch die Stimme der 17-jährigen Hauptschülerin Sandra Himmel klang alles andere als himmlisch, die Jury attestierte ihr allenfalls gute Aussichten bei der Vertonung eines Horrorfilms.
Doch es gab auch in Mannheim gute Sänger: Dominik Büchele aus Kappel-Grafenhausen, der als Tellerwäscher noch auf den Aufstieg zum Millionär hofft, überzeugte alle Jurymitglieder restlos mit seiner Imitation von James Blunt inklusive Gitarrenbegleitung und junger, frischer Stimme. Ebenso in den Recall kam Benny aus Worms, der extra seine Friseurlehre abgebrochen hatte um an DSDS teilzunehmen. Der Trendsetter mit glatt rasierten Beinen konnte vor allem durch seine Individualität und Verrücktheit Eindruck schinden.
Lachhaft dagegen der Auftritt von Dominik Münch, der schon letztes Jahr bei DSDS kläglich gescheitert war und sich trotz allem zum Superstar berufen fühlte. Statt einer Gesangseinlage gab er jedoch nur Beleidigungen zum Besten und wurde schließlich von einer Sicherheitskraft aus dem Raum gebracht.
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